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Fit im Homeoffice

mit einfachen Tricks

Fit im Homeoffice

Seit fast einem Jahr arbeiten viele von daheim statt im Büro. Das führt oft zu Verspannungen und Schmerzen. Dazu kommt, dass "normaler" Sport kaum möglich ist. Aber schon kleine Übungen können Abhilfe schaffen.

Weniger Bewegung - so startet der Tag im Homeoffice - schon, weil oft der Weg per Fahrrad oder zu Fuß in die Arbeit wegfällt. Insgesamt bewegen wir uns zu Hause weniger und sitzen meist auch an ungeeigneten Tischen und Stühlen. "Wir bemerken es deutlich, es sind mehr Rücken- und Nackenbeschwerden, die wir behandeln", sagt Jörg Mayer, Physiotherapeut in München.

"Das ist eine toxische Mischung: weniger Sport, der Ausgleich fehlt und zudem sitzen die meisten daheim schlechter - ein Küchentisch ist ergonomisch nicht so gut eingerichtet wie ein Arbeitsplatz im Büro." Jörg Mayer, Physiotherapeut

Eine gute Faustformel ist: 50 Prozent sitzen, 25 Prozent stehen und 25 Prozent Bewegung. Auch vor Corona war Bewegung bei sitzender Tätigkeit bereits wichtig. Denn durch Bewegung werden die Muskeln wieder besser mit Sauer- und Nährstoffen versorgt. Außerdem beugt man Verspannungen vor.

Gymnastikübungen helfen

Gymnastik hilft. Die Übungen müssen gar nicht lange dauern, zehn Kniebeugen lockern bereits die Beine auf. Oder man setzt sich aufrecht hin, legt die rechte Hand auf die rechte Schulter, die linke Hand auf die linke Schulter und kreist dann langsam mit den Armen, wie beim Rückenschwimmen. Das öffnet auch den Brustkorb, der bei gebeugter Haltung oft verkrümmt.

Wer zur Zeit auf seinen "Sport-Termin" im Fitnessstudio oder im Schwimmbad verzichten muss, sollte sich trotzdem bewegen – und das auch terminlich festhalten. Es ist viel Eigenmotivation gefragt - ein fester Termin hilft jedoch beim Dranbleiben.

Richtige Ausstattung

Wer dauerhaft im Homeoffice arbeitet, sollte über eine bessere Ausstattung nachdenken. Auf harten Küchenstühlen schmerzt der Rücken schneller als auf einem Bürostuhl, den man individuell einstellen kann. Beim Blick auf das Laptop nimmt man automatisch eine gekrümmte Haltung ein; ein externer Bildschirm schafft hier Abhilfe, ebenso kann eine externe Tastatur die Arme und Hände entlasten.

Der Arbeitsplatz sollte zudem hell genug sein. Einen höhenverstellbaren Schreibtisch werden sich wohl die wenigsten fürs Arbeiten daheim anschaffen. Aber eine Video- oder Telefonkonferenz kann man auch so im Stehen durchführen.

 

Quelle: www.br.de

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